Bahnübergang Walsroder Straße

Der höhengleiche Bahnübergang an der Walsroder Straße ist seit Jahren ein zentraler Verkehrsknotenpunkt in Soltau – und regelmäßig Ursache für lange Rückstaus. Mit der geplanten Reaktivierung und dem Ausbau der Bahnstrecken werden künftig deutlich mehr Züge den Übergang queren, wodurch sich die Situation weiter verschärfen würde.
Deshalb haben sich Stadt, Land, Bahn, Bund und Landkreis im September 2025 darauf verständigt, den Bahnübergang zu beseitigen und durch eine Troglösung zu ersetzen: Die Walsroder Straße soll künftig unter den Gleisen hindurchgeführt werden. Dies würde den Verkehrsfluss verbessern, Wartezeiten reduzieren und die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt stärken.
Planung und Umsetzung im Blick
Die Planung steht noch am Anfang und umfasst zahlreiche weitere Schritte – von der Quartiersplanung über die Bauleitplanung bis hin zur konkreten Bauwerksplanung und vertraglichen Regelungen. Die Planung der Maßnahme wird voraussichtlich rund zwei Jahre in Anspruch nehmen, da unter anderem auch Vergabeverfahren durchgeführt werden müssen. Die anschließende Umsetzung wird voraussichtlich drei Jahre in Anspruch nehmen.
Die Stadt strebt dabei weiterhin eine schnellstmögliche Realisierung an und stimmt sich in regelmäßigen Jour-Fixe-Terminen mit den beteiligten Akteuren ab.
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Phasen
Einigung zum Bahnübergang Walsroder Straße
Für den Bahnübergang an der Walsroder Straße in Soltau wurde eine Lösung vereinbart. Bei einem Treffen in Berlin haben sich Vertreterinnen und Vertreter von Bund, Land, Bahn, Landkreis und Stadt darauf verständigt, die Situation künftig grundlegend zu verändern und den Verkehrsfluss dauerhaft zu entlasten.
Geplant ist eine sogenannte Troglösung: Die Straße solle künftig unter den Bahngleisen verlaufen. So können Autos, Fahrräder und Fußgänger den Übergang ohne Schranken und lange Wartezeiten passieren, während die Züge weiterhin oberirdisch fahren.
Bürgermeister Karsten Brockmann betonte, wie wichtig dieses gemeinsame Signal für Soltau sei. Auch Bundestagsabgeordneter Lars Klingbeil hob hervor, dass die Einigkeit aller Beteiligten ein entscheidender Schritt nach vorn sei.
Bevor es an die Umsetzung geht, müssen jedoch noch zahlreiche Fragen geklärt werden. Alle Beteiligten wollen den Prozess nun zügig voranbringen.

